Der Gemeinderat in Güglingen blockiert seine eigene Zukunft

Die Räte in Güglingen müssen endlich die Zukunft anpacken

Brackenheim: Konzepte für den Wohnungsbau
Güglingen: Einzelplanungen, aber kein Konzept
Deutscher Hof 21, mit richtigem Ziel, aber falscher Finanzierung
Stadtentwicklungsplan 2030 ohne kritische Diskussion in der Schublade
Notwendige Planung der Güglinger Zukunft bleibt bei bestehenden Mehrheitsverhältnissen bisher ein Wunschtraum der Bürger-Union.

Deutscher Hof 21

Die BU hat nachgefragt:
Bürgermeister Heckmannn gibt die aktuellen Baukosten für das Gesamtobjekt mit 10,5 Mio €uro an.
Die Bürger-Union hat sich schon immer für den Verkauf stark gmacht, seit mehr als zwei Jahren mit Vorschlägen.
10,5 Mio sind mehr als ein Jahr effektiver Einnahmen im Haushalt der Stadt. Das Projekt ist das Groschengrab der Stadt.
Der Bürgermeister will den Verkauf ebenfalls, die FUW blockiert.

BU Haushaltsrede 2019

„Von den 23,5 Millionen Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Schlüsselzuweisungen und weitere untergeordneter Steuereinnahmen gehen über 15 Millionen in den Finanzausgleich des Landes, die Kreisumlage, die Gewerbesteuerumlage. Das sind fast 68% der Steuern. Übrig bleiben 7,948 Millionen.
Ein nettes Sümmchen könnte man meinen. Schauen wir auf die Personalkosten der Stadt, dann fressen diese nochmals etwas mehr als 77% dieses Postens, soll wir sagen des Restpostens (?), auf. Bleiben uns noch rund 22 % zum Verbraten“

Bürgermeister hat wenig zu lachen

FUW blockiert bei wichtigen Themen. Die eigenen Planungen werden, obwohl entscheidungsreif und nötig , verschoben.
Die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister ist deutlich verbesserungsbedürftig
Anträge der Bürger-Union werden, so scheint es, ohne bessere Argumente abgelehnt.
Im Gegensatz hierzu ist die BU in den meisten Fällen dialogbereit.
Es wird Zeit, dass im Gremium darüber nachgedacht wird, mit welchem Auftrag uns die Bürgrinnen und Bürger gewählt haben.
Wir benötigen keine permanenten Auseinandersetzungen, die die Verwaltung blockieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter demotivieren.

Brackenheim arbeitet an Zukunftskonzept, Güglingen arbeitet sich aneinander ab

Seit Jahren gibt es in Brackenheim ein Klimamangement. Und Thomas Königstein hat Vieles initiiert:
– Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden
– Stadtradeln
Und jetzt über seine Kontakte zum Klimabündnis von Städten und Kommunen die Aktivitäten zu „Future Changer“

Heute in der Heilbronner Stimme:
„Nach Worms ist die Heuss-Stadt die zweite Kommune bundesweit, die die Menschen dazu animiert „Future Changer“ (Zukunfts-Änderer) zu werden. „Wir wollen damit lokal ein Zeichen setzen“, sagt Beate Mönch.“
In Güglingen werden Anregungen aus der Bevölkerung im GR abgelehnt: Güglingen als „Fair Trade Town“, 2015
Aus unserem Antrag 2015, der den Vorschlag der Gruppe um den „Eine Welt Laden“ aufgegriffen hat:
„Die Bürger-Union kann sich gut vorstellen das Ziel „Fair Trade Town“ ins Auge zu fassen. Auch das ist ein kleiner Beitrag, Menschen in ihren Heimatländern eine Zukunft zu geben, und Fluchtursachen zu bekämpfen.“

Klausurtagung, schafft der Rat die Weichenstellung? Haushalt der Stadt auf mehr als wackligen Füßen.

Am Samstag in acht Tagen geht der Gemeinderat einen Tag in Klausur
Ich hoffe, dass dieser Tag zu einem Mentalitätswechsel führt.
Güglingen muss seine Einnahmenseite verbessern, und das geht einher mit einer Diskussion der verschiedensten Möglichkeiten, die die Steuereinnahmen nicht ausschließen darf.
In seiner jetzgen Form ist der Haushalt der Stadt nicht mehr zu stemmen.
Es gilt weiterhin: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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