Wandern durch Frauenzimmern II Kinderspielplätze, Wohnen, Layher: In Frauenzimmern ist einiges möglich

Spielplatz Karl Heim Straße, zu klein, nicht attraktiv

Der Spielplatz in der Karl-Heim-Straße wird aufgegeben. Der Platz soll für ein kleines, gut geplantes Architektenhaus verkauft werden, und am Baugebiet „Ob der großen Hohle“ soll ein großer, für Kinder kreativ nutzbarer Spielplatz mit Begegnungsmöglichkeiten für die Eltern gebaut werden. Vorbild sind unsere neuen Spielräume in den Kindergärten.

Ob der großen Hohle

WOHNEN

Bahnhofstraße, bezahlbare Mietwohnungen

In der Bahnhofstraße ist Platz für kostengünstigen genossenschaftlichen Wohnbau. Die Bürger-Union wird einen entsprechenden Antrag stellen.
Wohnen für Frauenzimmern soll im Osten des Ortsteils ermöglicht werden.
Die ideen der Städteplaner Schmidt und Heck sollen (erstmals) aufgegriffen werden.
Baulandpotentiale soll für Frauenzimmern mittel- und langfristig im Osten erschlossen werden. Die Planung im Osten belastet die Ortsmitte praktisch nicht. Zum Gewerbegebiet Kappelrain soll das potentielle Neubaugebiet durch eine Lärmschutzmaßnahme mit breitem naturnahem Grüngürtel abgeschirmt werden.
Zunächst sollen auch Potentiale gehoben werden. Gespräche mit Eigentümern von leerstehenden Wohnungen und Baulücken sollen gesucht werden, eigene Flächen für die Bebauung entwickelt werden.

Innerörtliche Baulücken, intelligente Planung – Parkplätze erhalten, Nachbarn einbinden

LAYHER IN LANGWIESEN – NATURSCHUTZFONDS

Die Bürger-Union entwickelt einen Vorschlag zur Einrichtung einesNaturschutzfonds, Grundlage sind die Vorstellungen von Schmidt und Heck 1994/1995

Der Zweckerband Wirtschaftsförderung Langwiesen installiert einen Naturschutzfonds, der eine eigene Vertretung und eigene Kompetenzen erhält.

Mitglieder:
Die im Verband beteiligten Kommunen sind mit je einer Stimme vertreten
Zusätzlich erhlten derVerbandsvorsitzende und dessen Stellvertreter eine Stimme
NABU und Landwirte sind ebenfalls mit einer Stimme vertreten
Der Fonds wird mit den übriggebliebenen Öokopunkten ausgestattet.
Die Kommunen beteiligen sich jährlich mit 5 % der im Gebiet erwirtschafteten Netto- Gewerbesteuer an der Ausstattung des Fonds
Firmen, die im Verband angesiedelt sind werden um Spenden für den Fonds gebeten.

Aufgaben Priorität 1: Schmidt-Heck – Durchgrünung des Industriegebietes

Die Städteplaner beziehen sich in ihrer Argumentation auf Langwiesen I und II. Die Bürger-Union betrachtet dies Aussagen allerdings weitgreifender und bezieht Langwiesen II mit ein und fordert für alle Baumaßnahmen eine die ökologische Struktur aufwertende Planung durch potentielle ansiedlungswillige und erweiterungswillige, umplanende Betriebe.

Durchgrünung des Industriegebietes

Dachbegrünung, Bepflanzung

Hier sollte jede Einzelmaßnahme als eine Chance begriffen werden, das Gesamtgebiet i seiner städtebulichen Struktur individueller zu gestalten.
Die gestärkte Identität des Gebiets kann als weicher Standortfaktor die Corporate Identity (das Selbstverständnis) des Einzelbetriebes unterstützen.
Denkbar sind … gestalterische Maßnahmen entlang der Langwiesenstraße (auch alle anderen Straßen), Sicherung der Bachvegetation (auf der Nordseite) übergreifendes Gestaltungskonzept der raumbegrenzenden Bebauung und Einfriedungen usw. … Ziel ist es , den Blick über die bisher als Ganzes überschaubaren Dachflächen oder Lagerflächen zu unterbrechen, durch grüne Kulissen.

Grüne Kulissen, sollten Trittsteine für Vernetzungsstrukturen sein. Die natürlich in einem Industriegebiet keine ökologischen Wunder bewirken aber, dem Klimawandel lokalklimatisch, mikroklimatisch etwas entgegensetzt und die Erwärmung im Gebiet reduziert.
  • Umwandlung von Dächern in extensive begrünte
  • Umwandlung von versiegelten Flächen, die sich als nicht nötig herausgestellt haben
  • Öffentliche Grünflächen in Blühstandorte verwandeln
  • Bäume überprüfen, pflegen, Abstände verringern, wo möglich, Vielfalt möglicher Baumarten erhöhen, geschädigte Bäume austauschen
Nordseite der Zaber
  • Eigentümer anregen, Flächen mit autochtonen Sträuchern zu bepflanzen
  • Das Thema „Grüne Kulissen“ auf noch zu bebauenden Flächen stärker berücksichtigen
  • Auf der Nordseite der Zaber Flächen auf sinnvolle ökologische Begrünungsmaßnahmen überprüfen, den Aue- und Terassenbereich überprüfen.
Begrünung, Bepflanzung, Konzepte

Priorität2: Ökologische Vernetzungsplanung der Kommunen

Der Fonds unterstützt Planungen der Verbandskommunen, die über ökolgische Ausgleichsmaßnahmen hinausgehende Einzelprojekte sind, denen ein Erfolg nachgewiesen werden kann.

Der Fonds achtet auf eine ausgewogene Verteilung von Mitteln, und er setzt durch einfache Mehrheitsentscheidungen unter Berücksichtigung der höchsten Wirksamkeit der vorgestellten Maßnahmen die Fondsmittel verantwortlich ein.

Kommunale Maßnahmen werden zu maximal 50% aus den Fondsmitteln unterstützt. Maximal werden …..Euro pro Maßnahme bewilligt.
Der Fonds setzt jährlich die Förderhöchstgrenze pro Maßnahme fest.
Die Beantragung soll bis Frühjahrsende (Ende März) des jeweiligen Förderjahres erfolgen.

Der Vorschlag ist eine erste Anregung auf der Grundlage des Besprechungsergebnisses und der Hausaufgabe, die der Gruppe um den NABU vom Verbandsvorsitzenden Rolf Kieser im November 2018 mitgegeben worden ist.
Die Stiftungsüberlegung, die ebenfalls im Raum stand, halten wir nicht für hilfreich.

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