Frauenzimmern verdient einen zweiten Blick (I) Städteplaner Schmidt und Heck zeigten 1994/95 Weitblick deutlich über den Stadtentwicklungsplan 2030 des Büro Reschl hinaus.

Mit der Bürger-Union in Frauenzimmern
Erkenntnis:

Der Stadtentwicklungsplan 2030 gehört für Frauenzimmern in die Tonne gekippt. Einen wirklich kompetenten Blick auf Frauenzimmern haben die Städteplaner Schmidt und Heck 1994/95 geworfen. Er ist noch immer brandaktuell und strotzt vor Kompetenz. Die Bürger-Union hatte Reschl heftig kritisiert und sieht ihre Kritik für Frauenzimmern zu nahezu 100% bestätigt.

HIMMELREICH

Im Dorfrundgang wurde klar, dass eine Bebauung im „Himmelreich“ nicht unterstützt wird. Ziele wie sie von Schmidt und Heck formuliert wurden, sollen verfolgt werden, und der Naherholungsweg Richtung Lämmerrain erhalten werden.

Die schwierige Topographie (und die besonderen Obstbaumhänge) verhinderten bis heute eine aufwendig zu erschließende Babauung der landschaftsräumlich und ökologisch wertvollen Hanglage…
Das Konzept Siedlung und Landschaft baut auf den landschaftsräumlichen Elementen auf und sieht folgende Entwicklung vor:

– Freihaltung des westlichen landschaftsraumes Riedfurtbach- Auebereich-Himmelreich. …
– Verhinderung jeder weiteren Entwicklung nach Westen.

Das entspricht völlig unserer Entwicklungssicht auf Frauenzimmern.

Das von den Städteplanern aufgenommene Verkehrskonzept von Bender – Stahl (1991, Planfall 2005) hat in seiner Prognose ins Schwarze getroffen.

Die Planer folgern 1994/1995 völlig zurecht:

Nicht vergessen werden aber darf die Verkehrsvermeidung und der Umstieg auf einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr wie Bus und Bahn. Insbesondere die bestehende Bahntrasse der Zabergäubahn sollte für die weitere Zukunft als ein Potential gesehen werden, das zu richtigen Zeitpunkt wieder in die Diskussion gebracht und aktiviert werden muss. Entsprechende Initiativen im Ballungsraum Stuttgart können hier als Ansporn dienen.

Wir unterstützen den Verein Zabergäu pro Stadtbahn aktiv für die Aufnahme der Zabergäubahn in den Regionalverkehrsplan und in dessen Forderung zur Reaktivierung.

Es ist jetzt Zeit! Wir haben in der letzten Gemeinderatssitzung kritisiert, dass die Stadtbahn als Planfall im Verkehrsgutachten Kölz keine Rolle gespielt hat. Der Regionalverband hat die positive Rolle einer zukünftigen Stadtbahn genauso wie wir im Verfahren zur Layheransiedlung betont. Die Bürger-Union wird die Realisierung zweier Kreisel unterstützen, die zu einer besseren Verkehrslenkung und zu einer Entlastung führen werden. Unmittelbar umgesetzt werden kann der Kreisel direkt an der Einmündung der Industriestraße Am Weihergraben in die Landesstraße L1103 zwischen Brackenheim und Frauenzimmern. Der Kreisel in Frauenzimmern geht nicht ohne Grunderwerb.

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