Kandidatinnen und Kandidaten der Bürger-Union (BU) BU in der Aprilsitzung – Notfallversorgung Schreiben an Bürgermeister Gewässerschutz, Zaber – Wasserqualität

Notfallversorgung in Güglingen und im Zabergäu

Die Notfallversorgung hat sich in Güglingen und im Zabergäu nachweislich verschlechtert. Dies hängt mit der Schließung des Krankenhauses zusammen.
Die Sicherung des Notarztstandortes ist eine Umsetzung des Kreistagsbeschlusses.
Es geht allerdings auch um die Qualität.

– Bis heute ist dem Gemeinderat nicht erklärt, warum der 2. RTW von Brackenheim abgezogen wurde und ob dies von Dauer ist.

„Güglingen ist nicht ausreichend versorgt.“

SWR-Recherche ‚Hilfe im Notfall‘:

Notfälle in Güglingen können damit rechnen, dass der Rettungsdienst innerhalb von 10:05 Minuten* eintrifft. In Einzelfällen war hier der Notarzt schneller als der Rettungswagen vor Ort.

In 60 % der Fälle war der Rettungsdienst innerhalb von 10 Minuten vor Ort. In rund 14 % der Fälle hat es länger als eine Viertelstunde gedauert.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Versorgung verschlechtert (Stand 2017) Durch den Abzug des zweiten RTW haben sich die Einsatzzeiten sicherlich nochmals standortbedingt verschlechtert

Auch liegt das Zabergäu und Güglingen  bezüglich Herzkatheder und Stroke-Unit unter dem nötigen Schnitt der zeitlichen Erreichbarkeit.

Eine Rückmeldung von Herrn Thomas Maier, Leiter des Dezernat 5 im Landratsamt u.a. zuständig für Gesundheit und damit für die Notfallversorgung, gab es bisher nicht, obwohl persönlich versprochen. (Veranstaltung mit der „Kassenärztlichen Vereinigung“ in Güglingen)

Fragen:
Welche Stellschrauben werden gedreht, damit die Notfallversorgung den zeitlichen Bedarf abdecken?
Wann wird der 2. RTW wieder an den Standort Brackenheim zurückverlegt, damit der Stand vor der verlegung wieder erreicht ist?
Wie will der landkreis erreichen, dass die Notfallversorgung die zeitliche Qualität erlangt, die vor der Schließung der Klinik bestand?
Erläuterung: Notfälle, die nicht notwendigerweise nach Heilbronn mussten, konnten in Brackenheim behandelt werden. Das Fahrzeug war in diesen Fällen deutlich schneller wieder einsatzbereit.

Die BU bittet darum , Herrn Maier in eine Gemeinderatssitzung einzuladen, um die Notfallversorgung zu erläutern, und zu diskutieren

Bisherige Vorstellungen in der Bürger-Union:

– Die Bürger-Union sieht einen Ausgleich mit einem 2. RTW, der auch die Nachtzeit abdeckt (24 Stunden)
–  Die Bürger-Union sieht auch Chancen in einer „face to face“ – Bewertung eines Notfalles durch die Nutzung einer zur zu schaffenden Notfal-App.

Zaber, wir stellten Fragen im Gemeinderat zur Ökologie und haben informiert:

Zur Zaber gibt es im Netz in Berichten Aussagen u wie: „Kloake“ …“Es mag auch sein, dass sich einige Fische in die Zaber verirren, sie leben nicht lange in der Brühe. Außerdem würde ich diese Fische aus Angst vor Erkrankungen nicht essen

Wir haben das Landratsamt zu Gewässergüte der Zaber befragt.
Der Zustand der Zaber wird als mäßig bis kritisch belastet beschrieben, so das Landratsamt. Die Einteilung erfolgt auf der Grundlage des biologischen Besiedlungsbildes. Dabei gibt es fünf Güteklassen und drei Zwischenstufen.

Das Landratsamt weiter:
„Problematische Einleitungen:
Hierzu zählen kommunale Kläranlagen, Landwirtschaft, Verkehr und Industrie. Nach Regenereignissen kann es zu Entlastungen ins Gewässer kommen. Dies führt zu einer hohen Keimbelastung. Durch Investitionen im Bereich der Abwasserreinigung kann es hier zu Verbesserungen kommen.“

„Wir (Landratsamt) sind seit längerem in Gesprächen mit den Gemeinden im Landkreis über die Möglichkeiten der Erstellung eines gewässerökologischen Gutachtens.“

Zum Erreichen eines Zustandes, der der EU-WRRL entspricht, stellen sich der Bürger-Union Fragen und Aufgaben.

Unsere Fragen sind nach dem Unfall an der Schozach zusätzlich von der Erkenntnis geleitet, dass möglicherweise der Schutz der Zaber auch gegenüber potentiellen Unfallereignissen verbessert werden muss
Wir bitten um die Beantwortung folgender Fragen und eine Behandlung im Gemeinderat:

– Von welchen Betrieben kann es im Oberen Zabergäu , in Güglingen und im Gemeinsamen Industriegebiet zu Gefahren für die Gewässer kommen? I
– Ist der Schutz vor Auslauf (Unfallschutz) aus Gewerbegebieten und Industriegebieten ausreichend?
– Wo gibt es entlang des Zaberlaufes Oberflächeneinleitungen, und wie können diese Einleitungen gesichert werden?
– Könnte man hierzu eine Kartierung erhalten, bzw. diese Einleiter, falls nicht geschehen, kartieren und bewerten?
– Woher kommen die Wässer die auf der Gemarkung Güglingen in die Zaber gelangen?

– Ist die Kläranlage ausreichend dimensioniert und kann sie organische Spitzenbelastungen in ausreichendem Maße klären?

Kläranlage: Reinigungsleistung erhöhen?

Für den Ausbau von Kläranlagen Phosphatrückgewinnung gibt es bis zu 80% Zuschüsse. Das könnte auch für unsere Kläranlage richtig sein.
Mit WG, private Weingütern, Industrie und Gewerbe, müssten die nötigen Größenordnungen der EW für die Förderung erreichbar sein.
Wir bitten das zu prüfen

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