„Bahn der Straße geopfert“ Leserbrief Peter Kochert in der Heilbronner Stimme am 26. März 2019;

Zur Information:

„In den Rathäusern Güglingen/Pfaffenhofen knallen die Sektkorken. Der Schwabenstreich ist geglückt.In den Rathäusern von Güglingen und Pfaffenhofen reiben sich zwei Bürgermeister mit den meisten Ratsfürsten die Hände.“

In den Rathäusern haben keine Sektkorken geknallt. Über das „Händereiben“ ist uns nichts bekannt. Dies gilt auch für „Ratsfürsten“, die uns begrifflich auch aus der Feudalzeit nicht bekannt sind. Die Stadt- und Gemeinderäte sind gewählte Vertreter der Bürgerinnen und Bürger. Am 26. Mai kann man sie wieder wählen oder hinauswählen. Darin besteht schon einmal ein entscheidender Unterschied zur Monarchie (Der Fürst lässt sich dahin zumindest verorten😉).

Petitionen von Bürgerinnen und Bürgern sind zulässig, und es ist sinnvoll sie zu bewerten, und mit den dann vorliegenden Ergebnissen muss man verantwortlich umgehen.

Auch die Bürger-Union sieht die Verlagerung der Eidechsen auf die Bahnstrecke kritisch.

Leider klärt der Leserbriefschreiber in keinem Wort die Vorwürfe auf, die er gemacht hat:

„…Drei Petitionen gegen den geplanten Bau
der Straße wurden auf dubiose Weise vom Petitionsausschuss negativ beschieden. … Die Begründung zur Ablehnung der Petitionen ist von solcher Dreistigkeit und Mangel an Wissen, dass jedem Naturschützer die Haare zu Berge stehen. …“

Zur weiteren Klärung:

Der Verein „Zabergäu pro Stadtbahn“ war kein Beteiligter an der Petition, da keine Gefährdung der Reaktivierung der Stadtbahnstrecke durch die Umgehungsstraße gesehen wurde. Dies wird in der Berichterstattung unten auch bestätigt.

Für alle, die sich an Primärquellen informieren wollen

In .pdf-Dokument auf der Suche Güglingen eingeben, dann landet man direkt an der richtigen Stelle.

Die Petitionen hatten keinen Erfolg

Uns ist es dennoch klar, dass es bei dieser Straßenplanung viele Entlastete geben wird, aber auch Belastete. Kommunal muss man versuchen die Belastungen zu minimieren. Wir sind ebenfalls der Meinung, dass wir ganz sicher mehr tun müssen, um den Naturhaushalt im Zabergäu in Ordnung zu bringen. Das gilt unabhängiog von der Umgehung. Das bedeutet aber intensives Bohren dicker Bretter, und das tun wir als Vertreter der Einwohner mit unseren Möglichkeiten. Am 26. Mai ist Gelegenheit unsere Arbeit zu stärken, indem die Bürger-Union ein starkes Mandat durch die Bürgerinnen und Bürger erhält. Darüber würden wir uns freuen. Mit einer starken Bürger-Union gibt es eine gute Möglichkeit nicht nur der Natur ein kompetente Stimme zu verleihen.
(Zitate aus dem Leserbrief: in Anführungszeichen dargestellt)

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