Leserbriefe zur Zabergäu-Bahn von Robin Schulz und Jürgen Wiethe zur Zabergäu-Bahn in der Heilbronner Stimme S. 29.; 06. März 2019

Robin Schulz argumentiert stringent und arbeitet genau die Fehler noch einmal heraus, die Werner Gutbrod in seiner Finanz-Argumentation (FUW) in die regionale Welt getragen hat.
Jürgen Wiethe hat ebenfalls in seinem Kern recht, er kann es aber leider nicht lassen, schon im Einleitungssatz gegen die Bürger-Union zu schießen
Zitat: „Die Bürgerunion (Bürger-Union [der Verf.]) hat im Gemeinderat ohne Not eine momentan unnütze Debatte geführt.“

Leider, lieber Jürgen Wiethe, waren Sie in der Debatte nicht anwesend, noch haben Sie den Antrag gelesen (Vermutung aufgrund der Aussage [der Verf.]), und somit landet Ihre Aussage im Abseits.

Kurz:
– Es ging im Antrag darum, nochmals alle „Big Points“ und weitere Unterstützungspunkte in der Diskussion um die Beförderung der“Standardisierten Bewertung“ zum Erreichen der 1.0 einzubringen, und rechtzeitig vor der Kreistagsausschusssitzung aus Güglingen deutlich zu machen, dass die Bahn im Zabergäu gewünscht wird.
– Und dass die Diskussion nicht unnütz war, zeigt sich daran, dass BM Heckmann den Gesprächsfaden an den RICHTIGEN STELLEN weiterführen kann, und er uns zusicherte unser Argumente in diese Gespräche mitzunehmen.
– Dass die Heilbronner Stimme die Diskussion aufgenommen hat und einen ersten Faktencheck ermöglichte.
– Und dass Kreisräte, die im Ausschuss des Kreistages vertreten sind, unseren Antrag mitnahmen

Die Diskussion um die Finanzierung haben wir nicht eröffnet, wir haben sie aber geführt, notgedrungen aufgezwungen, und wir haben bereits in der Sitzung klar festgestellt, dass die Zahlen falsch sind.

Unser Fehler war, dass wir unseren Antrag nicht im Vorfeld mit der FUW diskutiert haben. Dann wäre die Diskussion vermutlich nicht in die falsche Richtung gelaufen.

Und zum Schluss, lieber Jürgen Wiethe: Es wäre einfach geschickt, nicht immer zu versuchen, diejenigen ins schlechte Licht zu rücken, die in die gleiche Richtung denken. Wenn es sachliche Argumente gäbe, ok, ansonsten ist die Argumentation zu durchsichtig, weil sie von unausgesprochenen anderen Aspekten ausgeht, die hier allerdings nicht relevant sind. Bitte nachdenken, nicht gleich wieder verärgert reagieren.

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